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Qualitätsmanagement

Warum haben wir ein Qualitätsmanagementsystem ?
Alle Kliniken der Gräflichen Kliniken verfügen seit 2005/2006 über ein nach mehreren Systemen zertifiziertes Qualitätsmanagement-System.

Mit der Einführung eines solchen Systems erfüllen wir zum einen die gesetzliche Vorschrift des § 135 a SGB V, nach der auch Rehabilitationskliniken verpflichtet sind, ein internes QM-System einzurichten. Aber auch Kostenträger und Beleger fordern in zunehmendem Maße die Einführung und Zertifizierung von QM-Systemen. Sie wollen in naher Zukunft auch die Belegung einer Klinik davon abhängig machen, so wie es z.B. bei der Auftragsvergabe an Produktions- und Industriebetriebe bereits seit längerem üblich ist.

Zum andern nutzen wir dieses System aber auch, um interne Transparenz zu schaffen, klare Schnittstellen zwischen den einzelnen Abteilungen zu definieren und den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung in Gang zu setzen und am Laufen zu halten.

Leiter Qualitätsmanagement der Klinikgruppe
Die Klinikgruppe hat einen Leiter Qualitätsmanagement. Lutz-Peter Reuter ist verantwortlich für den Aufbau, die Überwachung und die Pflege des QM in allen vier Kliniken.
Hauptqualifikation: Kaufmännische Ausbildung, Leitungsverantwortung in verschiedenen Betrieben und Bereichen (z. B. Betriebsleiter, Leiter Personal/Organisation, Verwaltungsleiter)
Zusatzqualifikation: Schulung im EFQM (1995), Ausbildung zum EFQM Assessor (2001), Schulung als QM-Moderator nach DIN ISO 9001:2008 (2005)

Wie profitieren die Patienten vom Qualitätsmanagement?
Neben den innerbetrieblichen Vorteilen profitieren vor allem auch unsere Patienten davon:

  • das System überwacht z.B. die Einhaltung aller für eine Klinik erforderlichen gesetzlichen Vorschriften (Hygiene, Brandschutz, Medizinprodukte, Arbeitsschutz, Technische Verordnungen u.v.a.m.) und gibt damit dem Patienten Sicherheit
  • das System definiert und beschreibt Schnittstellen zwischen den Abteilungen, d.h. die Behandlungen und Therapien sind zwischen Medizin, Diagnostik und Therapie aufeinender abgestimmt
  • das System fordert und überwacht die ständige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, d.h. der Patient kann sicher sein, dass er so behandelt wird, wie es dem aktuellen Stand der Medizin entspricht
  • das System definiert und fordert das patientenorientierte Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, d.h. der Patient kann sicher sein, so optimal als möglich betreut zu werden.

Selbstverständlich ist bei aller Systematisierung nach wie vor die individuelle, persönlichkeits- und krankheitsbezogene Behandlung unsere Patienten stets sichergestellt.

Nach welchen Systemen sind wir zertifiziert?
In den letzten Jahren entwickelten sich in Krankenhausbereich eine Vielzahl von QM-Systemen aus der Industrie mit unterschiedlichen Anforderungen und Zertifizierungsvorschriften. Wir haben unser System durch einen bundesweit akkreditiertes und weltweit agierendes Zertifizierungsunternehmen, die LGA-Intercert Nürnberg, nach folgenden Systemen bzw. Normen zertifizieren lassen:

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DIN ISO 9001:2008

Diese Norm ist sicher die bekannteste deutsche Norm, die vorwiegend aus dem Produktionsbereich der Industrie kommt. Die Deutsche Industrie Norm (DIN) wird aber ergänzt durch den ISO, den International Standard of Organisations, eine international gültige Norm. Insofern bietet DIN ISO also den Vorteil, sowohl bundesdeutsche als auch internationale Gültigkeit zu besitzen.
Die DIN ISO prüft vorwiegend das Vorhandensein klarer Arbeitsabläufe, Prozessbeschreibungen und organisatorische Systematik.


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IQMP Reha (Integriertes Qualitätsmanagement-Programm Rehabilitation)

Dieses System hat sich seit 2002 durch den Bundesverband der Privaten Krankenanstalten e.V: (BDPK) im deutschen Klinikmarkt etabliert und basiert auf der Systematik der EFQM (European Foundation of Quality Management).

Es stellt im Gegensatz zur DIN ISO weniger die Frage „Was ist vorhanden?“ sondern eher „Wie wird etwas gemacht?“ und ergänzt sich hier mit der DIN zu einer umfangreichen Gesamtbetrachtung der Unternehmensabläufe.


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DEGEMED

Das System der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V., bei der unsere Kliniken Mitglied sind, hinterfragt vor allem indikationsbezogen die Qualität der medizinischen Leistungen einer Klinik. Hier werden relativ hohe Anforderungen an Struktur und Ergebnisse der Rehabilitationsleistungen gestellt.


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KTQ-Reha

Die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen wird getragen von den Spitzenverbänden der gesetzliche Krankenkassen (GKV), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der Bundesärztekammer (BÄK), dem Deutschen Pflegerat (DPR) und dem Hartmannbund.
Das System der KTQ stellt mittels Selbst- und Fremdbewertung vor allem die Patientenorientierung sowohl hinsichtlich der Prozesse als auch der Ergebnisse in den Mittelpunkt. KTQ-Reha fordert interne und externen Transparenz von Abläufen und Prozessen zum Wohle des Patienten. Aber auch Führungsqualität und Mitarbeiterzufriedenheit werden hier als wesentliche Leistungsmerkmale untersucht.

Externe Qualitätssicherungssysteme

Neben den vorgenannten Systemen, die das interne Qualitätsmanagement betreffen, beteiligen sich alle unsere Kliniken darüber hinaus an externen Qualitätssicherungssystemen wie der Patientenbefragung oder dem „Peer Review“-System der Deutschen Rentenversicherung. Hier wird anhand von Entlassungsberichten durch sog. „Peers“, das sind von der DRV eingesetzte Fachauditoren (meist Chefärzte von Reha-Kliniken), die Behandlungssystematik und -qualität überprüft und bewertet. In der Park Klinik Bad Hermannsborn beteiligen wir uns stattdessen am externen Qualitätssicherungssystem „QS-Reha“ der gesetzlichen Krankenkassen.

Unsere Kliniken decken somit mit den vorstehenden Zertifizierungen alle für Rehabilitationskliniken derzeit gängigen bzw. relevanten QM-Systeme ab.

Zur Erklärung der weiteren Logos:
Die Park Klinik trägt das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen. Sie ist zudem von der BARMER/GEK mit dem BARMER/GEK plus Klinik-Logo ausgezeichnet. Das "Plus" wird von der BARMER/GEK vergeben für: ein medizinisch optimiertes Behandlungsprogramm, persönliche und kompetente Begleitung, beispielhafte Qualitätssicherungssysteme, umfassendes Schulungs- und Vortragsangebot sowie kostenlosen Transfer vom Bahnhof und zurück.
Außerdem ist die Klinik von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zertifiziert als Behandlungseinrichtung für Typ I und Typ II Diabetiker.

Zertifikat "AHB-Klinik für herzkranke Diabetiker"
Am 22. Juni 2010 erhielt die Park Klinik Bad Hermannsborn das Zertifikat "AHB-Klinik für herzkranke Diabetiker". Das Zertifikat bescheinigt der Bad Driburger Klinik, dass sie die strukturellen und personellen sowie apparativen Voraussetzungen für die umfassende und interdisziplinäre Anschlussheilbehandlung von Herz-Kreislauf-Patienten mit Diabetes mellitus erfüllt. Dabei handelt es sich um Patienten, die nach dem Krankenhausaufenthalt direkt zur Reha kommen. Verliehen wurde das Zertifikat von der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" - Stiftung in der Deutschen Diabetes-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V.