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Die Macht der Düfte

Was ist eigentlich Aromapflege?

Aromapflege ist ein Teilbereich der Aromatherapie. Die Aromatherapie ist in Deutschland per Gesetz Ärzten vorbehalten und gehört zur Phytotherapie. Sie beinhaltet die gezielte therapeutische Anwendung von Ölen pur oder gemischt über den Geruchssinn, Haut und Schleimhäute. 

Als anerkannte Pflegemethode wird die Aromapflege in die pflegerischen Handlungen auf der Grundlage von Anamnese und Pflegeplanung als unterstützende Maßnahme individuell integriert.

Zur äußerlichen Anwendung kommen 100 % naturreine(=geniun) ätherische Öle, Hydrolate und fette Pflanzenöle. Die Wirkung der Öle entfaltet sich nicht nur über den Geruchssinn, sondern auch über die Aufnahme über die Haut.

Die Öle sind aus einer Ernte, das heißt eine Charge, sie sind nicht verschnitten und nicht „naturidentisch“.

Neuere Forschungen zeigen zudem, dass sich viele synthetische und "naturidentische" Stoffe im menschlichen Gewebe anlagern und das hormonelle sowie das Immunsystem schwächen können.

Ätherische Öle sind winzige Tröpfchen, die sich in Blüten, Blättern, Wurzeln, Samen und Früchten bilden und von Pflanze zu Pflanze sehr unterschiedlich sein können. Sie sind die Kommunikationsmittel der Pflanzen, mit denen sie Insekten anlocken und Schädlinge sowie Mikroorganismen abwehren. Zudem reguliert die Pflanze mit diesen Duftstoffen ihren Stoffwechsel.

Der Begriff "ätherisch" bedeutet, dass es sich um etwas nicht Greifbares handelt, um ein leicht flüchtiges Öl - im Gegensatz zu fetten Ölen. Ätherische Öle enthalten die gebündelte Lebenskraft der Pflanze und  wirken unmittelbar auf das Gehirn und können auf diese Weise sowohl physische, als auch psychische Prozesse im Körper positiv beeinflussen.

Am Anfang war das Riechen. Wie funktioniert unser Geruchssinn?

Im oberen Nasebereich streicht die Atemluft an der Riechschleimhaut vorbei, Becherzellen befeuchten die Luft, Riechrezeptoren lassen Duftmoleküle andocken. Als elektrisches Signal wird die Duft-Info in den Riechkolben und weiter ins Limbische System geleitet.

Dort löst er Emotionen aus und ruft Erinnerungen hervor.

Gute Gründe für ätherische Öle in der Klinik:

  • Raumluftverbesserung: Virenlast senken, Stimmung verbessern
  • Stress mindern, Konzentration fördern
  • Gute Hilfe bei sog. Befindlichkeitsstörungen wie Angst, Schlafstörung, Unruhezuständen
  • Nebenwirkungsfrei bei korrekter Anwendung
  • Linderung von Schmerzen
  • Duft als Skill in der Traumatherapie